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  Am 11.09.2010 14:00 Uhr
  Heimspiel gegen
  FC Rot-Weiß Erfurt
Übersicht
16.  FC Bayern München II

5

17.  VfR Aalen

5

18.  SpVgg Unterhaching

5

19.  Werder Bremen II

3

20.  SV Wacker Burghausen

3

Übersicht
  VfR Aalen

1

 
  SV Wacker Burghausen

0

 
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26-07-10 23:22



Die Niederlage gegen den SV Sandhausen war ärgerlich. Das gilt vor allem deshalb, weil der SVW die beiden unter dem Strich entscheidenden Gegentore quasi selbst erzielt hat. Dazu kam der Platzverweis für Björn Hertl. Diese übermotivierte Aktion nach dem Abpfiff des Schiedsrichters darf so nicht passieren. Somit drängte das bis dato agilere Burghausen den Titelfavoriten quasi ins Spiel zurück. „Wir glauben weiter an uns und werden an uns arbeiten“, so Trainer Jürgen Press nach der Niederlage.





Rote Karte für Björn Hertl. (Quelle: Butzhammer)

Es hat sich gezeigt, dass Kapitän Sören Halfar und Alexander Eberlein wichtige Stützen auf dem Weg zu mehr Sicherheit werden können. Verteidiger Halfar spielte auf der linken Außenbahn einen sicheren Part und hielt die qualitativ starken Gegenspieler gut in Schach. Alexander Eberlein, der zuvor drei Wochen der Vorbereitung pausieren musste, agierte als Einwechselspieler für Marco Holz als Sechser vor der Abwehr. Er strahlte Ruhe und Übersicht aus, fing viele Bälle sehr gut ab. Auch Stürmer Martin Hess bewies als einziger SVW Stürmer viel Biss und Laufbereitschaft, was schließlich mit einem Treffer belohnt wurde. „Natürlich freut mich das Tor, aber ich hätte lieber nicht getroffen und gewonnen“, sagte er später ins Mikrofon des Bayerischen Rundfunks.

 

 

Bessere Kommunikation für den Erfolg

 

Besonders auffällig ist, dass die Kommunikation auf dem Feld noch nicht so gut klappt. Der unglückliche Rückpass von Marco Holz, der zum 0:1 gegen Sandhausen geführt hat, entsprang einem Stellungsfehler. Ähnliche Situationen gab es zuvor schon zweimal. Ein einfaches internes Coaching hätte dies vielleicht verhindern können. Deshalb muss das Gespräch auf dem Feld noch mehr intensiviert werden. Diese Kommunikation wird sicher bald wachsen. Im Augenblick suchen alle noch die letzte Sicherheit im System und auf dem Platz. Aber der große Kampfgeist wird den Spielwitz bald hervorlocken.

 

 

Michl mit Pferdekuss

 

Andreas Michl, der nach einem Zusammenprall mit Sören Halfar in der 37. Minute einen Pferdekuss bekam, ist nicht schwerer verletzt. Dennoch behinderte ihn diese „Mitgift“ entscheidend beim 2. Gegentreffer, weil er nicht hochspringen konnte. Insgesamt hat die Mannschaft am Anfang gezeigt, dass sie jeden Gegner kämpferisch unter Druck setzen kann und sich selbst nach zwei ärgerlichen Gegentoren und in Unterzahl nicht aufgibt. Darauf können Jürgen Press und seine Jungs aufbauen und schon am Samstag bei Bayern München II beweisen, dass es wieder einen Tick besser geworden ist.



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