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  Am 31.07.2010 14:00 Uhr
  Auswärtsspiel gegen
  FC Bayern München II
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14.  SpVgg Unterhaching

0

17.  FC Rot-Weiß Erfurt

0

18.  1. FC Saarbrücken

0

19.  SV Wacker Burghausen

0

20.  VfR Aalen

0

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  SV Wacker Burghausen

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20-05-09 14:20



Mit der Gründung des Fördervereins Nachwuchsfußball im SV Wacker Burghausen e.V. wurde ein neuer wichtiger Baustein der Jugendarbeit ins Leben gerufen. Unter Federführung von Fußball-Abteilungsleiter Sepp Berger, seinem langjährigen Vorgänger Thomas Weber und dem sportlichen Leiter (U7 – U17) im SVW e.V., Peter Richter, wurde dieses Unterfangen am 7. Mai aus der Taufe gehoben. „Wir werden da helfen, wo die normalen Zuwendungen des Hauptvereins nicht mehr greifen. Wir stehen in keiner Konkurrenz zum Sponsoring von Firmen in der Fußball GmbH und im Verein“, sagt der 1. Vorsitzende Richard Noll.





Für den neuen Verein steht das Soziale im Vordergrund. Jeder Burghauser soll beim SVW spielen können. 21 Mannschaften sind derzeit im Einsatz. Alleine in der G-Jugend kicken 65 Kinder. „Die Eltern sind ohnehin schon sehr engagiert, beteiligen sich an Fahrtkosten und –diensten, am Material. Doch manchmal sind die Mittel begrenzt und genau hier wollen wir einspringen, damit die Gemeinschaft bestehen bleibt“, sagt Initiator Sepp Berger. Um den Förderverein auf eine breite Basis zu stellen, wurde der Slogan „Mit zwei Euro im Monat ist jeder dabei“ ins Leben gerufen. Wer Mitglied werden will, zahlt somit einen Mindestjahresbetrag von 24 Euro als Privatperson. Gewerbebetriebe können ab 240 Euro dabei sein. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit von Spenden. Klar ist aber auch, dass der Förderverein keine finanzielle Unterstützung für die Fußball GmbH leistet.

Talente als Persönlichkeiten formen

Aus dem Breitensport entwickelt sich automatisch der Leistungssport, der in der Spitze den Traum vom Profifußball hat. „Ich finde es ganz wichtig, dass wir die jungen Leute als Persönlichkeiten formen. Es gibt auch ein Leben nach dem Fußball. Mit einer Verletzung kann alles vorbei sein und dann hat man nichts. Deshalb ist eine schulische oder berufliche Ausbildung immens wichtig“, erläutert Manfred Geilinger, der selbst ordentliches Geld als Profi verdient hat, aber parallel bei der Wacker Chemie eine gute berufliche Position erreicht hat. Wie man fußballerisches Talent und Ausbildung perfekt unter einen Hut bringen kann, zeigen die Beispiele von Christoph Buchner (Lehre zum Bankkaufmann) oder Markus Grübl (Abitur) und Sergej Volkov (Lehre bei Wacker, auf dem Sprung zu den Profis). „Hier ist die Nische, die der SVW besetzen kann. Nur so bleiben Talente bei uns. Der Nachwuchs wird die zukünftige Basis für den Burghauser Profifußball sein. Gegen Aalen standen sieben Mann aus dem Nachwuchs auf dem Spielberichtsbogen. Das sind die Perspektiven“, zeigt Berger auf. „Diese jungen Leute sind absolut zuverlässig und damit sehr gute Mitarbeiter“, unterstreicht Dr. Manfred Koschlig, der Niederlassungsleiter der Firma Buhlmann in Burghausen und Beisitzer im Förderverein. Sein Unternehmen bildet aktuell einen U19-Spieler aus. Das Team des neuen Clubs wird sich verstärkt um Ausbildungs- und Übernachtungsmöglichkeiten kümmern und hofft auf die Unterstützung von Firmen. Diese Optionen sind es, die den SVW von anderen Vereinen immer deutlicher unterscheiden sollen. Und dafür engagiert sich der Förderverein Nachwuchsfußball ebenso wie für den wichtigen sozialen Bereich.



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